Adapted skills and knowledge
for adaptive forests

Das Ziel des Askafor-Projekts besteht darin, die Hemmnisse für das Vorankommen der Dauerwaldwirtschaft in Mischung (DWWM) abzubauen. Askafor soll dazu beitragen die DWWM-bewirtschaftete Waldflächen zu vergrößern, bei der die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen des Waldes eingebunden sind.

Das Programm: 

  • Zusammenführung der Erfahrungen, des Wissens und der Kompetenzen in einem europäischen Regelwerk..
  • Wissensverbreitung dank technischen Trainingsflächen (Marteloskope und Übungsflächen zur Pflegemaßnahmen); Schaffung von technischen Trainingsmodulen,die von Spitzenwaldbautrainern durchgeführt werden und forstwirtschaftliche Weiterbildung “vor Ort” für Förster/Revierleiter.
  •  Aufstellung eines grenzübergreifenden Netzes an Referenzwäldern und Beispielflächen.
  • Wissenschaftliche Forschungsarbeiten : Entwicklung eines Simulators für die Dynamik der DWWM-Bewirtschaftung (dank einer Modelierungssoftware), technisches Handbuch über Verjüngung (Wiederbewaldung von Schadflächen), soziologische Studie um die Hemmnisse für die Entwicklung der DWWM zu identifizieren.
  • Aufmerksamkeit erwecken auf die Herausforderungen dieser “naturnahen” Waldwirtschaft durch eine AskaforTOUR (Konferenzen und Workshops) und verschiedene Verbreitungskanäle : Videos, Leaflets, Website, soziale Netzwerke.

Warum Dauerwaldwirtschaft in Mischung? Und wie?

Die Folgen des Klimawandels sind immer mehr sichtbar und betreffen alle Lebewesen.
Die Wälder werden durch diese Änderungen auch nicht geschont und sind an immer mehr und stärker auftretenden Ereignissen (Käferkalamitäten, Krankheiten, Stürme, Dürre) gegenübergestellt.

Stand der Dinge heute, sind übliche forstwirtschaftliche Modelle nicht mehr der Situation geeignet und die Förster müssen ein Umdenken einleiten zu einer mehr widerstandsfähigen Forstwirtschaft.

In diesem Kontext hat sich die DWWM entwickelt. Sie bildet ein Gesamtkonzept/ansatz für den Wald, in dem sie ihre wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und technischen Aspekte berücksichtigt. Diese Forstwirtschaft stützt sich auf natürliche Prozesse, die die forstlichen Ökosysteme bestimmen.

Die Grundlagen der DWWM sind :

1. Artenmischung in einem Bestand (unabhängig der Größe) pro Baum oder Baumgruppe

2. Naturverjüngung statt künstliche Anpflanzungen bevorzugen (wo immer dies möglich ist)

3. Kontinuierliche Waldbedeckung durch Vermeidung von Kahlschlägen und ihre Nachteile. Im Falle einer Krise, die die Einhaltung dieses Prinzips unmöglich macht, erfolgt der Wiederaufbau durch natürliche Verjüngung oder diversifizierte kleinräumige Pflanzungen.

4. Allmähliche Unregelmäßigkeit der Bestandesstruktur (Alter)
5. Einzelbaum - oder Baumgruppenorientierte Bewirtschaftung ermöglicht es die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Merkmale der Bäume zu berücksichtigen, was die Erhaltung von Biotop-Bäumen und die Produktion von Holz unterschiedlicher Qualität erleichtert, unter anderem die von dickem Holz mit hoher Wertschöpfung.

6. Einschlag des Zuwachses an Holzvolumen zur Sicherung der Versorgung der Holzindustrie.

7. Verbesserung der Aufnahmefähigkeit der biologischen Vielfalt durch das vorhandene Unterholz, das aus krautigen und halbverholzten Pflanzen besteht.

Was muss ich wissen um die DWWM umzusetzen ?

Feineingestellte Maßnahmen und Kompetenzen sind nötig, um eine Umstellung einzuleiten. Askafor wird diese Umstellung begleiten und die verschieden entwickelten Bildungswerkzeuge den Förstern zugänglich machen.

Kurzer

FORMATION

Intitulé de la formation

INAUGURATION

Description de l’évènement

ASKAFOR TOUR

Description de l’évènement

NOUVEAUté partenaires

Description de la news

création d'un groupe international de travail et d'échange
sur le renouvellement mélangé

Les partenaires du projet Askafor ont décidé de créer un groupe de travail et d’échange informel sur la thématique du renouvellement mélangé. Constitué d’une trentaine de participants représentant divers organismes issus à la fois de la gestion forestière (privée et publique) et de la recherche, ce groupe sera le lieu d’échange et de mise en commun des avancées des différents projets afin de tirer un maximum de profit de chacun des projets mis en œuvre.  

LES 4 ACTIONS ASKAFOR

Action référentiel – Action formation – Action simulateur – Action renouvellement

Découvrez plus en détails les 4 actions menées dans le cadre du projet Interreg ASKAFOR

Fokus

Askafor plant ein Netz von 4 vorbildlichen Referenzwäldern von DWWM in der Großregion aufzustellen, das sich über 1200 ha ausstrecken soll. 

Diese Wälder sollen als vorbildliche Flächen der DWWM für technische Exkursionen dienen, aber auch um wissenschaftliche Kenntnisse der Bewirtschaftung zu erzeugen dank 400 Weiserflächen.

Ein Marteloskop ist ein Schulungs- und Sensibilisierungswerkzeug um die Hiebsmaßnahmen vor Ort zu trainieren. Dieses Instrument ermöglicht den Gruppen von Lernenden auf Basis fachlicher Daten, ihre Baumauswahl zu analysieren und miteinander zu vergleichen. Die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte von jedem Baum mit denen seines Umfeldes werden berücksichtigt. Dank dieses Mittels, sollen über hundert Förster geschult werden. Ein Netz von 4 Marteloskopen soll in repräsentativen Wäldern der Großregion installiert werden.

Wie ist es möglich die Effekte einer waldbaulichen Pflegemaßnahme auf die Umwelt zu vermindern und gleichzeitig ihre Kosten zu verringern ? Durch zielgerichtete Pflegemaßnahmen dank präziser Kenntnisse des Umfeldes. 

Übungsflächen für Pflegemaßnahmen sind Schulungswerkzeuge, die es den Förstern ermöglichen sich zu trainieren und die notwendigen Kenntnisse dazu zu erlangen. Ein Netz von 3 Übungsflächen soll in der Großregion installiert werden.

Dokumentationsmittel

4 Aktionen Askafor (FR) Herunterladen

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Christine SANCHEZ

Bioingenieur
Technischer Leiter
Forêt Nature

Hugues CLAESSENS

Professor
ULiège - Gembloux Agro Bio Tech

Eric LACOMBE

Lehrer-Forscher
AgroParisTech / UMR Silva

Nicolas LUIGI

Ingenieur
Generaldelegierte
Pro Silva France

Maude VANDENABEELE

Bioingenieur
Projektleiter
Forêt.Nature

Gauthier LIGOT

Doktor
Resp. ULiège - Gembloux Agro Bio Tech

Bertrand VON LOE

Ingenieur
Projektleiter
AgroParisTech / UMR Silva

Benoit MEHEUX

Waldwirtschaftsingenieur
Projektleiter
Pro Silva France

Farah ROLAND

Bioingenieur
Projektleiter
Forêt.Nature

Isabelle VAN DRIESSCHE

Bioingenieur
Projektleiter
Forêt.Nature

Marc BUSSERS

Direktor
Forêt.Nature

Philippe DURAND

Lehrer-Forscher
AgroParisTech / UMR Silva

Violette VANKEYMEULEN

Projektleiter
ULiège

Capucine HEMONNET-DAL

Doktorant
Projektleiter
ULiège - Gembloux Agro Bio Tech

Julie LOSSEAU

Ingénieure
Projektleiter SRFB

Anne-Sophie SIMON

Secrétaire générale
AgroParisTech

Alexia VANDENBERGH

Sociologue
Projektleiter
UCL

Nathalie CAROL

Docteure en sciences de gestion
Projektleiter
AgroParisTech / UMR Silva

Anne CRESPIN

Koordinator ASKAFOR
Projektleiter
Forêt.Nature

Lisa LAURENT

Ingenieur
Projektleiter
AgroParisTech / UMR Silva

Yves EHRHART

Lehrer-Forscher
AgroParisTech / UMR Silva

Marieke BLONDET

Lehrer-Forscher
AgroParisTech / UMR Silva

Bastien SANTE

Forsttechniker
Projektleiter
Forêt Nature

Julie STEVENS

Graphik-Designer
Forêt.Nature

Jonathan LENGLET

Lehrer-Forscher
AgroParisTech / UMR Territoires

Sybille VERMEYLEN

Sekretär
Forêt.Nature